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Beauty and More by Carina Horst
Hautpflege

Hautpeeling: Welches ist das Richtige für dich und wie oft wirklich?

Carina Horst
14 Minuten Lesezeit

Ein Peeling kann deine Haut wirklich transformieren – wenn du das richtige nimmst und es nicht übertreibst. Carina Horst erklärt alle Peeling-Typen, die richtige Häufigkeit für jeden Hauttyp und die häufigsten Fehler.

Ich werde fast täglich gefragt: 'Carina, wie oft soll ich eigentlich peelen?' Und meine ehrliche Antwort ist: Es kommt drauf an. Das klingt unbefriedigend, ich weiß. Aber Haut ist individuell – und wer das ignoriert, macht aus einem guten Pflegeritual schnell ein Problem. In über 15 Jahren als Kosmetikerin bei Beauty and More in Hamburg-Schnelsen habe ich Hunderte von Kundinnen gesehen, deren Haut durch zu aggressives oder zu häufiges Peeling unnötig gereizt war – und genauso viele, die zu selten peelingten und sich über stumpfen Teint wunderten.

Warum Peeling überhaupt wichtig ist – die Biologie

Unsere Haut erneuert sich ständig. Alle vier Wochen, in reiferer Haut eher alle sechs bis acht Wochen, stoßen wir abgestorbene Hautzellen ab. Aber dieser Prozess läuft nicht immer reibungslos. Stress, trockene Heizungsluft, Hormonschwankungen, Schlafmangel – all das kann dazu führen, dass die alten Zellen nicht rechtzeitig verschwinden. Die Folge: ein stumpfer Teint, verstopfte Poren, ein gräulicher Schleier über dem Gesicht, schlechtere Aufnahme von Pflegeprodukten. Genau da setzt das Peeling an: Es entfernt die angesammelten Zellen und legt frische, aufnahmebereite Haut frei.

Die drei großen Peeling-Kategorien erklärt

Mechanisches Peeling

Arbeitet mit feinen Schleifpartikeln (Zucker, Salz, Mikrokristalle, Nussschalen). Physisch abrasiv. Sofort wirksam, besonders für normale bis ölige Haut. Nachteil: bei falscher Anwendung mikrorisse in der Haut.

Chemisches Peeling

AHA-Säuren (Glykolsäure, Milchsäure) oder BHA (Salicylsäure) lösen die Bindung zwischen Hornzellen. Kein Reiben nötig. Ideal für reife und unreine Haut, auch für empfindlichere Typen.

Enzympeeling

Pflanzliche Enzyme (Papain aus Papaya, Bromelain aus Ananas) lösen Hornzellen ab ohne Säure und ohne Reibung. Die sanfteste Methode. Ideal für Rosazea, Couperose, sehr empfindliche Haut.

AHA vs. BHA – welche Säure für welches Problem?

EigenschaftAHA (z.B. Glykolsäure)BHA (Salicylsäure)
LöslichkeitWasserlöslich – wirkt an der OberflächeÖllöslich – dringt in Poren ein
HauptwirkungGlättet Textur, hellt auf, fördert ZellerneuerungReinigt Poren, löst Mitesser, antibakteriell
Ideal fürReife Haut, Pigmentflecken, fahlen TeintFettige Haut, Unreinheiten, Mitesser, Akne
Empfindliche HautNur niedrige Konzentration (5–8%)Meist gut verträglich bei 1–2%
PhotosensibilisierungJa – immer danach SonnenschutzGeringer als AHA

Wie oft ist wirklich gut – nach Hauttyp

Wer täglich peelt, zerstört den Schutzfilm der Haut. Die Haut reagiert dann gereizt, gerötet, manchmal sogar mit mehr Talgproduktion als Schutzreaktion. Wer nie peelt, sieht stumpfe, verstopfte Haut. Die richtige Frequenz liegt dazwischen – und ist vom Hauttyp abhängig.

HauttypEmpfohlene HäufigkeitBevorzugter Peeling-Typ
Normale Haut1× pro WocheMechanisch oder AHA
Fettige Haut / Unreinheiten1–2× pro WocheBHA (Salicylsäure)
Trockene Haut1× alle 2 WochenSanftes Enzympeeling
Reife Haut (ab 40)1× pro WocheAHA (Glykolsäure oder Milchsäure)
Empfindliche Haut / Rosazea1× alle 2–4 WochenNur Enzympeeling
Mischhaut1× pro Woche, zona adaptiertBHA T-Zone, Enzym Wangen

Was nach dem Peeling wirklich wichtig ist

Nach dem Peeling ist die Haut offener für Wirkstoffe – aber auch empfindlicher. Sonnenschutz ist an diesem Tag Pflicht, kein Bonus. Bitte keine aktiven Wirkstoffe wie Retinol oder Vitamin C direkt im Anschluss auftragen – die Kombination kann reizen und die Haut überfordern. Stattdessen: ein pflegender Feuchtigkeitswirkstoff wie Hyaluronsäure und eine beruhigende Creme.

Professionelles Peeling vs. Heimpeeling – der Unterschied

Heimpeelings sind gut für die regelmäßige Pflege zwischen Studiobesuchen. Professionelle Peelings in meinem Studio in Hamburg-Schnelsen gehen deutlich tiefer, arbeiten mit klinisch konzentrierten AHA-Formulierungen und sind auf Ihre individuelle Haut abgestimmt. Ein professionelles Peeling in meinem Studio alle 4–8 Wochen kombiniert mit regelmäßigem Heimpeeling liefert die besten Langzeitergebnisse.

Die häufigsten Peeling-Fehler und wie man sie vermeidet

  1. 1Zu häufig peelen: Die Haut braucht Zeit zur Regeneration – täglich ist immer zu viel
  2. 2Grobe Partikel auf empfindlicher Haut: Nussschalenpeelings mit scharfen Kanten können Mikrorisse verursachen
  3. 3Kein Sonnenschutz danach: Gepeelingte Haut ist photosensibel – ohne LSF entstehen Pigmentflecken
  4. 4Direkt vor einem wichtigen Termin peelen: Niemals – die Haut kann mit Rötungen reagieren
  5. 5Retinol und Peeling am gleichen Abend: Überlastung pur, führt zu Irritationen
  6. 6Zu lange auf der Haut lassen (bei chemischen Peelings): Immer die Zeitangabe beachten

Carina empfiehlt: Probiere nie ein neues Peeling direkt vor einem wichtigen Termin aus. Teste es zuerst am Wochenende – falls deine Haut reagiert, hast du Zeit, sie zu beruhigen. Und wenn du unsicher bist, welches Peeling wirklich zu dir passt, komm einfach zu mir ins Studio in Hamburg-Schnelsen, Burgwedelkamp 4b. Das klären wir in zehn Minuten. Terminanfragen per WhatsApp: https://api.whatsapp.com/send/?phone=4915227691752

Kann ich mit Rosazea überhaupt peelen?

Ja, aber nur mit einem sehr sanften Enzympeeling und maximal 1× alle 3–4 Wochen. Mechanische und starke chemische Peelings sind bei Rosazea kontraindiziert. Bitte in jedem Fall mit mir oder einem Dermatologen absprechen.

Kann ich Körper und Gesicht mit demselben Peeling behandeln?

Nein. Die Gesichtshaut ist deutlich dünner und empfindlicher als die Körperhaut. Ein grobes Körperpeeling im Gesicht verursacht Mikrorisse und Reizungen. Immer getrennte, spezifische Produkte verwenden.

Was ist besser: Heimpeeling oder professionelles Peeling?

Beide haben ihre Berechtigung. Heimpeelings sind für die regelmäßige Pflege. Professionelle Peelings gehen tiefer und sind individuell angepasst. Die ideale Kombination: 1× pro Woche Heimpeeling, alle 4–8 Wochen professionelles Peeling im Studio.

Meine Haut ist nach dem Peeling gerötet – ist das normal?

Leichte Rötung direkt nach einem Peeling ist normal und klingt nach 30–60 Minuten ab. Anhaltende starke Rötungen, Brennen oder Pusteln nach Stunden können auf eine Unverträglichkeit hinweisen. In diesem Fall bitte Kontakt aufnehmen.

Hilft Peeling gegen Mitesser?

Ja – BHA-Peeling (Salicylsäure) ist besonders wirksam gegen Mitesser, weil es öllöslich ist und in die Pore eindringt. AHA-Peelings wirken eher an der Oberfläche und helfen bei Texture und Teint.

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