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Beauty and More by Carina Horst
Inhaltsstoffe

Niacinamid: So wirkt Vitamin B3 auf die Haut

Carina Horst
15 Minuten Lesezeit

Niacinamid, auch Vitamin B3 genannt, ist so vielseitig wie kaum ein anderer Pflegewirkstoff. Von Poren über Pigmente bis hin zur Hautbarriere – es deckt fast alles ab. Ich erkläre warum, welche Konzentration optimal ist und wie man es richtig kombiniert.

Wenn ich in meinem Kosmetikstudio in Hamburg eine Empfehlung für einen Wirkstoff aussprechen müsste, der für fast jeden Hauttyp geeignet ist und gleichzeitig vielfältige Wirkungen hat, dann wäre es Niacinamid. Dieses Vitamin-B3-Derivat ist in den letzten Jahren vom Geheimtipp zur festen Größe in der professionellen Hautpflege geworden – und das vollkommen verdient.

Was ist Niacinamid? Die Chemie dahinter

Niacinamid ist die stabile, hautfreundliche Form von Vitamin B3 (Nicotinamid). Im Körper ist Niacinamid ein Vorläufer von NAD+ (Nicotinamidadenindinukleotid) – einem der wichtigsten Coenzyme in der Zellbiologie. NAD+ ist essenziell für den Energiestoffwechsel, DNA-Reparatur und die Aktivierung von Sirtuinen (Anti-Aging-Enzymen). Mit dem Alter sinken NAD+-Spiegel, was viele Alterungsprozesse beschleunigt – auch in der Haut.

Niacinamid ist wasserlöslich, pH-stabil und gut hitzebeständig. Es verträgt sich mit fast allen anderen Wirkstoffen und kann morgens und abends eingesetzt werden – eine Seltenheit unter aktiven Wirkstoffen.

Was leistet Niacinamid in der Hautpflege? Alle Wirkungen

  • Stärkt die Hautbarriere durch Förderung der Ceramid-, Fettsäure- und Cholesterolproduktion
  • Reguliert die Talgproduktion – ideal bei fettiger Haut und Mischhaut
  • Verkleinert optisch die Poren durch Straffung der Porenränder (ab 5 % Konzentration)
  • Reduziert Hyperpigmentierung durch Hemmung des Melanintransfers von Melanozyten zu Keratinozyten
  • Wirkt entzündungshemmend – hilfreich bei Akne, geröteter Haut und Rosacea
  • Verbessert die Hauttextur und verleiht dem Teint ein frischeres, gleichmäßigeres Aussehen
  • Unterstützt die NAD+-Synthese und damit die Zellenergieproduktion
  • Schützt vor UV-Schäden (DNA-Reparatur, antioxidativ)

Optimale Konzentration: Was bringt wirklich etwas?

KonzentrationWirkungFür wen geeignetAnmerkung
1–2 %Erste Barriere-StärkungEinsteiger, empfindliche HautEinstiegskonzentration
2–5 %Barriere + erste PorenwirkungAlle HauttypenGuter Allrounder
5–10 %Volle Porenwirkung + PigmentierungFettige, unreine, MischhautOptimale Wirkzone
über 10 %Keine Verbesserung mehrNicht empfohlenKann gelegentlich reizen

Für welche Hauttypen ist Niacinamid ideal?

Das Schöne an Niacinamid ist seine Universalität. Für fettige, unreine Haut reguliert es den Talg und hilft, Poren zu minimieren. Bei trockener Haut stärkt es die Schutzbarriere und hält Feuchtigkeit besser in der Haut. Bei empfindlicher Haut oder Rosacea wirkt es beruhigend. Und bei reifer Haut trägt es zur Festigkeit und Gleichmäßigkeit des Teints bei. In meinem Kosmetikstudio in Hamburg-Schnelsen setze ich Niacinamid als Teil verschiedener Behandlungen ein.

Fettige Haut

Reguliert Sebum, verkleinert Poren, reduziert Glanz. Ideal in leichter Gelformulierung mit 5–10 % Konzentration.

Trockene Haut

Fördert Ceramid-Produktion und stärkt die Barriere. Feuchtigkeitsverlust wird reduziert, Spannungsgefühl gelindert.

Unreine Haut / Akne

Entzündungshemmend, reguliert Talg, verkleinert Poren. Kann als Alternative zu Salicylsäure bei empfindlicher aknegeplagter Haut eingesetzt werden.

Reife Haut

Unterstützt Kollagenstruktur, verbessert Teintgleichmäßigkeit, schützt vor UV-Schäden. Gut kombinierbar mit Retinol.

Niacinamid mit anderen Wirkstoffen kombinieren

Niacinamid verträgt sich mit den meisten anderen Wirkstoffen sehr gut. Eine beliebte Kombination ist Niacinamid mit Hyaluronsäure für eine intensive Feuchtigkeitspflege. Mit Vitamin C zusammen wirkt Niacinamid aufhellend und antioxidativ. Früher gab es Bedenken, dass Vitamin C und Niacinamid zusammen einen gelblichen Stoff (Nicotinamidsäure) bilden könnten – aktuelle Studien zeigen jedoch, dass dies in modernen Formulierungen und bei normaler Körpertemperatur kein Problem darstellt.

  • Niacinamid + Hyaluronsäure: optimale Feuchtigkeitsversorgung und Barrierestärkung
  • Niacinamid + Vitamin C: aufhellend + antioxidativer Schutz – sehr beliebt
  • Niacinamid + Retinol: retinolbedingte Reizungen werden durch Niacinamid gemildert
  • Niacinamid + Salicylsäure: für ölige, unreine Haut – klärendes Duo
  • Niacinamid + Ceramide: Barrierepflege-Powerkombo für trockene und empfindliche Haut
  • Niacinamid + Zink: besonders wirksam gegen Unreinheiten und Talgregulation

Niacinamid gegen Hyperpigmentierung: der Mechanismus

Niacinamid wirkt anders als Thiamidol oder Vitamin C auf Pigmentierung: Es hemmt nicht die Melaninproduktion, sondern den Transfer von Melanin von den Melanozyten zu den Keratinozyten. Wenn Melanin nicht in die Keratinozyten übergeben wird, kann es keine sichtbaren dunklen Flecken an der Hautoberfläche erzeugen. Studien zeigen, dass 5 % Niacinamid nach 4 Wochen messbare Aufhellungseffekte zeigt.

  1. 1Niacinamid auf gereinigte Haut auftragen – morgens und/oder abends
  2. 2Nach dem Toner oder der ersten Essence auftragen
  3. 3Kurz einziehen lassen, dann Feuchtigkeitspflege darüber
  4. 4Morgens unter SPF sehr effektiv: Niacinamid verstärkt die Barriere vor UV-Schäden
  5. 5Abends ideal neben Retinol: Niacinamid mindert retinolbedingte Reizungen
  6. 6Regelmäßigkeit wichtiger als Konzentration: zweimal täglich 5 % ist effektiver als einmal täglich 10 %

Kann ich Niacinamid jeden Tag verwenden?

Ja, und das wird empfohlen. Niacinamid ist einer der wenigen Wirkstoffe, die problemlos morgens und abends täglich verwendet werden können – ohne Eingewöhnung oder Pause.

Wie schnell sehe ich Ergebnisse bei Niacinamid?

Porenwirkung und Talgregulation nach 2–4 Wochen. Aufhellung und Barrierestärkung nach 4–8 Wochen. Beste Ergebnisse nach 12 Wochen konsequenter Anwendung.

Ist Niacinamid auch für Männerhaut geeignet?

Absolut. Männerhaut hat oft größere Poren und mehr Talg – Niacinamid reguliert beides. Besonders empfehlenswert für Männer mit unreiner Haut oder nach der Rasur.

Muss Niacinamid auf leerer Haut aufgetragen werden?

Nicht zwingend. Es kann nach einem wässrigen Toner oder einer Essence angewendet werden. Die Reihenfolge: wässrige Produkte zuerst (Toner, Essence), dann Niacinamid-Serum, dann Feuchtigkeitspflege.

Hilft Niacinamid bei Akne-Narben?

Ja, indirekt. Es hellt Post-inflammatorische Hyperpigmentierung (PIH) auf und verbessert die Hauttextur. Tiefe Narben (atrophe) spricht es jedoch weniger an – dafür braucht es Microneedling oder professionelle Peelings.

Carina empfiehlt: Niacinamid morgens und abends anwenden – es ist einer der wenigen Wirkstoffe, bei denen eine zweimalige tägliche Anwendung sinnvoll und gut verträglich ist. Beginnen Sie mit 5 % und steigern Sie langsam auf 10 % wenn nötig.

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